Tue Gutes und rede darüber!

SRS

“Tue Gutes und rede darüber”, sagt man so schön, aber wie macht man das eigentlich? Um Sozialunternehmer und andere soziale Projekte und Organisationen in die Lage zu versetzen, ihre Wirkung zu dokumentieren und Spendern, Investoren und Interessierten über ihre Fortschritte zu berichten, hat Ashoka gemeinsam mit Partnern den "Social Reoprting Standard" (SRS) entwickelt. Zahlreiche Sozialunternehmer haben diesen Standard getestet und mitentwickelt, um ein umfassendes und transparentes Bild ihrer Ressourcen, ihrer Leistungen und der damit erzielten gesellschaftlichen Veränderung zu erstellen. Dieser Leitfaden ist das wesentliche Werkzeug zur Nutzung des Standards.

Wir erhoffen uns von der Nutzung und Weiterentwicklung des Standards eine stärker wirkungsorientierte Berichterstattung und damit einen Lernprozess im Sozialsektor. Der Standard spricht keine Bewertung oder Empfehlung für oder gegen ein Projekt oder eine Organisation aus. Vielmehr ist das Berichten nach dieser Systematik eine Grundlage für soziale Organisationen, sich selbst weiter zu entwickeln – und für Spender und Investoren ein Nachweis der Wirkung ihres eigenen Engagements. Ein weiterer Nutzen dieses Standards ist, dass die Verantwortlichen in den sozialen Organisationen ihren Berichtsaufwand in dem Maß reduzieren können, wie Investoren und Förderer eine einheitliche Berichterstattung nach diesem Standard akzeptieren und keine weiter gehenden oder abweichenden Anforderungen stellen. Die möglichst breite Verwendung des Standards trägt so dazu bei, die Effizienz von Sozialunternehmen und sozialen Organisationen deutlich zu erhöhen.

Der Berichtsstandard ist ein offenes Projekt, zu dem wir alle sozialen Organisationen in Deutschland einladen. Wir möchten ihn gemeinsam weiter entwickeln und einen Dialog zu unternehmerischem Denken und wirkungsorientiertem Handeln zu Gunsten des Gemeinwohls und darüber hinaus befördern. Mehr über den SRS und die Dokumente zum Download erhalten sie unter www.social-reporting-standard.de.

 

 

 

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 31 Januar 2017
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