Die Chance: eine bessere Zukunft

Diese 100 Fellows zeigen, wie vielfältig soziales Unternehmertum in Deutschland ist. Sie arbeiten in Bereichen wie Bildung, Demokratie, Klima, Inklusion und Gesundheit und entwickeln ihre Ansätze gemeinsam mit den Menschen, die von den Herausforderungen betroffen sind.

Statt einzelne Projekte umzusetzen, verändern sie Strukturen und befähigen andere, selbst aktiv zu werden. Ihre Wirkung reicht weit: Manche Fellows haben bereits das Leben vieler Menschen teilweise Millionen verändert.

Unsere Vision: Eine Welt, in der jede:r gesellschaftlichen Wandel mitgestalten kann.

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Wie 100 Fellows in Deutschland Wandel gestalten

Systemwandel: Ursachen statt Symptome bekämpfen

Das Kernkriterium aller Ashoka Fellows ist, dass sie sich nicht damit zufriedengeben, die Symptome eines Problems zu behandeln – sie erkennen die Strukturen, die es immer wieder hervorbringen und entwickeln Lösungen, mit dem klaren Ziel, die Ursachen zu lösen.

Ursula Sladek veränderte das System des Ökostrommarkts, während Judy Korn den Umgang mit extremistischer Gewalt von Bestrafung hin zu Prävention und Rehabilitation veränderte.

Diese beiden zeigen, dass Systemwandel oft weniger eine einzelne, dramatische Intervention ist als vielmehr das Neuschreiben der „Grundeinstellungen“ eines Systems – die Veränderung dessen, was Institutionen, Gemeinschaften und Menschen als normal, möglich und erwartbar ansehen.

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Wer die Regeln verändert, die unsere Gesellschaft prägen, schafft Wirkung, die weit über einzelne Projekte hinausreicht. Fellows wie Anna-Lena von Hodenberg, Sönke Siefert und Christiana Bukalo zeigen, wie sich Gesetzgebung und öffentliche Politik beeinflussen lassen: durch Zusammenarbeit mit Betroffenen, gezielte Interessenvertretung und wegweisende Präzedenzfälle.
 

Neue Perspektiven entstehen dort, wo tief verwurzelte Annahmen infrage gestellt werden und sich verändert, wer Wissen, Fähigkeiten oder Macht innehat. Fellows wie Frank Hoffmann, Raúl Krauthausen, Jan Wiedemann und Stefanie Knaab zeigen, wie sich dadurch zuerst Denkweisen und in der Folge auch Verhaltensweisen verschieben.
 

Sozialunternehmer:innen setzen dort an, wo Märkte versagen: Sie schaffen neue Infrastrukturen, die verantwortungsvolle Entscheidungen einfacher und wirtschaftlich tragfähig machen. Fellows wie Andreas Eke, Zarah Bruhn und Anne Kjær Bathel zeigen, wie sich so bessere Ergebnisse in großem Maßstab erreichen lassen.

Unterstütze unsere Fellows!

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