streetfootballworld

Mit der Initiative Common Goal wollen streetfootballworld, Mats Hummels und Juan Mata 1% der Einnahmen der globalen Fußballindustrie für soziale Fußballprojekte gewinnen. Die Stars von Bayern München und Manchester United haben sich selbst dazu verpflichtet, 1% ihres Gehalts zu spenden. Sie rufen nun andere Fußballspieler*innen, Sportartikelfirmen, Medienunternehmen, Funktionäre oder Verbände auf, es ihnen gleich zu tun. Laut streetfootballworld setzt die Fußballindustrie jährlich etwa 25 Milliarden Euro um. Hier sieht Hummels das große Potential mit Hilfe der 1% Spende zwischen dem Fußball und dessen sozialer Wirkung eine Brücke zu bauen und die Einnahmen aus der Fußballindustrie an einen bedeutenderen Zweck zu knüpfen.

"Common Goal geht über individuelle Marken und Ego hinaus, um eine größere Wirkung zu erzielen"

sagt auch Mata. Er selbst habe mit dem Gedanken gespielt, eine eigene Stiftung zu gründen. Nun hat er davon abgesehen, ganz im Sinne "einer der ersten Lektionen", die man im Fußball lerne und die besage, dass ein Sieg nur über Teamarbeit führe. "Auf dem Rasen leben wir nach diesem Mantra. Aber im gesellschaftlichen Bereich wird das selten ausgespielt", sagt Mata. Da kann man mal sehen: Fußball und Social Entrepreneurship haben einiges gemeinsam!

Inzwischen sind es schon insgesamt sieben Fußball Profis, die sich der Common Goal Initative angeschlossen haben. Den Aufrufen von Mata und Hummels folgten Serge Gnabry, ebenfalls vom FC Bayern, der Italienische Verteidiger Giorgio Chiellini und die beiden US Nationalspielerinnen Alex Morgan
und Megan Rapinoe. Zuletzt schloss sich VfB Stuttgart Spieler Dennis Aogo an.

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 16 August 2017
Verwandte ThemenKinder & Jugendliche Gesundheit & Fitness Sport Social Entrepreneurship

Im Kern von Ashokas Aktivitäten fühlt sich Laura Haverkamp seit Ende 2011 zu Hause. Aktuell verantwortet sie die Kommunikation von Ashoka Deutschland, ist mit Julia Reiche Ansprechpartnerin für das Ashoka Support Network sowie Schnittstelle zu Ashoka Global.

Nach dem Studium von Kommunikation, Mandarin sowie Public Policy lernte sie in der Beratung das Handwerkszeug der Öffentlichkeitsarbeit und startete u.a. eine Initiative für die wirkungsvolle Kommunikation sozialunternehmerischer Ideen. Sie ist Mitglied des TT30, des jungen ThinkTank des Club of Rome, und spricht/publiziert zu Ashokas Themen.

Mehr für Sie