2011 warfen mit erstmals einen systematischen Blick auf die Branche Social Entrepreneurship und fragten uns: Vor welchen Hürden stehen soziale Problemlöser*innen heute?

Die im  Sommer 2011 durchgeführte Expertenbefragung zeigt zentrale Hürden für soziale Innovation in Deutschland auf und präsentiert sechs Ansätze zu ihrer Überwindung. Dies ist die Kurzzusammenfassung des Ashoka-Ideenpapiers „Wie überwinden wir Hürden für soziale Problemlöser?“, welches Sie unter folgendem Link downloaden können. Zum Download >>>

Soziale Innovation durch unternehmerisch denkende Bürger wird in Deutschland zwar in der Startphase gefördert, aber zu kurz, mit ungeeigneten Finanzierungsformen und mit zu wenig systematischer Beratung und Vorbereitung auf kommende Wachstumsherausforderungen. Nach der meist spendenfinanzierten Startphase folgt das böse Erwachen, wenn junge Organisationen erstmals den Komplexitäten langfristigen Wachstums gegenüberstehen. Denn die Wachstumshürden in Deutschland blockieren gleich beide sinnvollen Verbreitungsstrategien für soziale Innovation: Weder können innovative Organisationen selbst wachsen und expandieren, da Anschlussfinanzierungsformen und Fachpersonal fehlen. Noch können sich innovative Ideen durch Nachahmer, Franchising-Konzepte oder „Open Source“-Veröffentlichung verbreiten, da es an Kooperationsbereitschaft und Nachahmerplattformen mangelt. Als Ergebnis dieses Systems finden sich in Deutschland hunderte von Projektruinen, die nie zur langfristigen Verbreitung ihrer Konzepte gelangen. Das Potential der guten Idee für die Gesellschaft geht verloren.

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