Häufig gestellte Fragen

Q: Wann wurde Ashoka gegründet?
A:

Ashoka wurde 1980 von Bill Drayton in Washington, D.C. gegründet. Der erste Ashoka Fellow wurde 1981 in Indien ausgewählt. Hier lesen Sie mehr über Ashokas Geschichte.

Q: In welchen Ländern gibt es Büros von Ashoka?
A:

A: Ashoka hat Büros in 36 Ländern auf fünf Kontinenten. Eine Liste aller Büros sowie aller Länder, in denen Ashoka aktiv ist, finden Sie hier.

Q: Was genau heißt “Ashoka Fellow”?
A:

Ashoka Fellows sind Social Entrepreneurs, die Ashoka in Anerkennung ihrer innovativen und wirksamen Lösungsansätze für drängende gesellschaftliche Herausforderungen in das Netzwerk aufnimmt. All ihren Lösungsansätzen ist gemein, dass wir in ihnen das Potenzial sehen, grundlegende gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. They demonstrate unrivaled commitment to bold new ideas and they prove that compassion, creativity, and collaboration are tremendous forces for change. Ashoka Fellows work in more than 90 countries around the globe in every area of human need. Find out more about Ashoka Fellows.

Q: Wie kann ich jemanden als Ashoka Fellow vorschlagen?
A:

Sie kennen eine*n Social Entrepreneur – jemanden, der/die mit besonderem Unternehmergeist einen innovativen und wirksamen Ansatz zur Lösung eines drängenden gesellschaftlichen Problems vorantreibt? Wir freuen uns sehr auf Ihre Nominierung !

Q: Ich bin Journalist und würde gern jemanden von Ashoka interviewen – wie kann ich am Besten in Kontakt treten?
A:

Bitte nutzen Sie für Interviewanfragen unser Kontaktformular.

Q: Was bedeutet “Ashoka”?
A:

Ashoka war ein indischer Kaiser, einer der ersten bekannten Social Entrepreneurs. Nachdem er im dritten Jahrhundert nach Christus Indien vereinigt hatte, schwor er der Gewalt ab und wurde ein außergewöhnlich toleranter, weltoffener und kreativer Regierender, auf den Pionierleistungen in wirtschaftlicher Entwicklung und sozialer Absicherung zurückgehen. Das Wort Ashoka bedeutet darüber hinaus im indischen Sanskrit “die Abwesenheit von Schmerz” sowie “das aktive Überwinden von Missständen”.

Q: Was versteht Ashoka unter einer Welt, in der jede*r ein Changemaker sein kann und möchte?
A:

Wir streben nach einer Welt, in der immer mehr Menschen sich für die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen zuständig machen, anstatt sie von anderen zu fordern. Eine Welt, in der immer mehr Menschen das Zutrauen, die Fähigkeiten und die Unterstützung haben, effektiv wie kreativ Ideen umzusetzen, die positiven gesellschaftliche Entwicklung ermöglichen. Aus unsere Sicht wäre diese Welt resilient und inklusiv, weil jede Person - unabhängig vom Alter und persönlichem Hintergrund - eine aktive Rolle in der Gestaltung von Zukunft spielen kann und spielt.

Folgt man diesem neuen Paradigma, dann hat das natürlich Auswirkungen darauf, wie Kinder und Jugendliche aufwachsen und lernen, wie sich Städte und Gemeinschaften zukunftsfähig aufstellen, wie Unternehmen über ihre Rolle in der Welt und damit über ihre Strategien und Ressourcen nachdenken, wie Philanthropen mit ihren Mitteln Wirkung erzielen und wie wir als Gesellschaft insgesamt Erfolg und Entwicklung definieren.

Q: Wie kann ich mit Ashoka arbeiten oder mich ehrenamtlich einbringen?
A:

Wir sind immer auf der Suche nach kreativen wie umsetzungsstarken Mitgestalter*Innen, die wirkungsvolle Ideen Realität werden lassen können. Das klingt nach Ihnen? Dann werfen Sie gleich einen Blick in die Auswahlkriterien für Mitarbeiter*Innen und bewerben Sie sich oder verstärken Sie uns (temporär) als Ehrenamtliche*r.

Q: ie kann ich Ashoka finanziell unterstützen?
A:

Wir freuen uns, dass Sie sich für diese Möglichkeit interessieren, denn Ashoka arbeitet weltweit gemeinnützig und spendenfinanziert. Für die meisten Länderteams können Sie einfach online spenden.

Sie sind an einer weitergehenden Zusammenarbeit interessiert? Schauen Sie sich auch die Seiten zum Ashoka Support Network sowie unseren inhaltlichen Partnern an - und sprechen Sie uns an. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

FAQs in Germany

Q: Wie hoch ist die finanzielle Unterstützung für Ashoka Fellows?
A:

Ashoka vergibt derzeit an Fellows, die ohne ein Stipendium noch nicht Vollzeit an ihren Innovationen arbeiten können, ein bis zu dreijähriges Lebensunterhaltsstipendium. Dieses ermöglicht die volle Konzentration auf ihr Projekt und gleicht den Verdienstausfall aus, der durch die Aufgabe einer anderwertigen Beschäftigung entsteht.

Die Höhe des Stipendiums wird zwischen dem Fellow und Ashoka je nach tatsächlich nachgewiesenem Bedarf verhandelt und deckt nur die tatsächlich anfallenden Lebensunterhaltskosten ab - im Schnitt liegt der Wert in den letzten Jahren bei zwischen 30 000 Euro und 50 000 Euro brutto. Besonders weit fortgeschrittene Social Entrepreneurs können von Ashoka als Senior Fellows gewählt werden, die keine finanzielle Förderung mehr erhalten.

Q: Worin besteht die Beratung und Weiterbildung durch Ashoka?
A:

Ashoka hilft Fellows, gemeinsam mit Experten Konzepte für die weitere Verbreitung und eine sinnvolle langfristige Finanzierung zu entwickeln. Beispielthemen sind Wachstums- und Verbreitungsmodelle, Finanzierungsmöglichkeiten, Wirkungsmessung und Organisationsentwicklung. Wir bieten unter anderem hochwertige pro bono Beratung durch unsere Partner, darunter Strategieberatung durch Berater von McKinsey & Company,Rechtsberatung von Hogan Lovells LLP, Kommunikationstraining durch Hill + Knowlton Strategies oder die Begleitung in persönlichen Themen durch die Experten unseres Netzwerks aus Coaches und Beratern.

Q: Welche Vernetzungsmöglichkeiten stehen Ashoka Fellows zur Verfügung?
A:

Ashoka öffnet Türen, baut Gemeinschaften auf und vermittelt Kontakte durch:

  • halbjährliche Treffen aller deutschen Fellows zum Austausch von Best Practices

  • regelmäßige internationale Fellow-Treffen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit

  • Zugang zum Ashoka Support Netzwerk, einem Netzwerk ausgewählter Unternehmer und Führungskräfte

  • Einbindung in Internationalisierungsprogramm wie den Ashoka Globalizer

  • thematische Vernetzung von Fellows in Kooperationsprogrammen

  • Kommunikation der Wirkung von Ashoka Fellows durch publizierte Wirkungsprofile

  • Nominierung von Fellows für nationale und internationale Preise und Wettbewerbe

  • Kontaktvermittlung zu möglichen Partnern in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft