Soziale Innovationen finden – Der Auswahlprozess von Ashoka im Überblick

Der Auswahlprozess von Ashoka ist intensiv und in seiner Form einzigartig. Entlang von fünf global einheitlichen Auswahlkriterien suchen wir Frauen und Männer, die ein gesellschaftliches Problem in seiner Wurzel erkannt und sich auf den Weg gemacht haben, es mit Hilfe eines innovativen Ansatzes möglichst grundlegend zu lösen.

Wir sprechen von potenziell systemverändernden Ansätzen, das heißt: Ein neuer Status Quo ist das Ziel. Nicht ein neues Pflegeheim oder ein DORV-Zentrum interessieren uns, sondern die dahinter stehende Blaupause für ein neues Miteinander der Generationen oder für eine neue Nahversorgung im ländlichen Raum. Entlang dieser Kriterien nehmen wir die innovative Idee und ihr Potenzial genauso in den Blick wie die Unternehmerpersönlichkeit, die hinter ihr steht. Die folgende Graphik gibt einen Überblick über unsere Auswahlkriterien:

Soziale Innovationen und die Pioniere dahinter früh finden - das bedeutet intensive Sucharbeit. Denn oft verstehen sie sich anfangs nicht als Unternehmer. Etwa 200 Vorschläge und Hinweise auf Projekte, Ideen und Persönlichkeiten haben das Team von Ashoka Deutschland 2014 erreicht. Zusätzlich waren wir aktiv suchend unterwegs - auf Konferenzen und in Expertengruppen, bei Fachtagungen und Preisverleihungen.

Dieser Fülle von Ideen widmen wir uns bei Ashoka nicht nur mit global einheitlichen Kriterien, sondern auch mit einem standardisierten Auswahlprozess. Dieser besteht aus sechs verschiedenen Stufen und liegt in unabhängigen, externen Händen.


Weitere Informationen:

Eine genaue Beschreibung des Auswahlprozesses sowie Eindrücke von teilnehmenden Experten finden sich im aktuellen Ashoka Changemaker Magazin 2014/2015

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Informationen zu Arbeit und zur Wirkung unserer Ashoka Fellows geben die Wirkungsprofile